Grüner Strom vom eigenen Dach: WGH stärkt Hannovers Weg zur Klimastadt

Hannover, 12. März 2026 – Mit den ersten sonnigen Tagen im März beginnt am Lilli-Friedemann-Ring ein neues Kapitel der Energiewende in Hannover: Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer Mehrfamilienhäuser werden erstmals mit Solarstrom direkt vom eigenen Dach versorgt. Gemeinsam mit MARCLEY bringt die WGH-Herrenhausen die gemeinschaftliche Nutzung von Solarenergie direkt in die Wohnungen der Menschen.
Insgesamt wurden auf sechs Mehrfamilienhäusern Photovoltaikanlagen installiert. Mit einer Gesamtleistung von rund 140 kWp versorgen sie künftig 108 Wohneinheiten mit lokal erzeugtem Solarstrom. Damit wird die Energiewende im urbanen Bestand für die Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar erlebbar. Nach dem Modell der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) nutzen die Bewohnerinnen und Bewohner den im Haus erzeugten Solarstrom direkt vor Ort. Dieser ist mit dem Grüner-Strom-Label zertifiziert und wird ergänzend zum bestehenden Stromvertrag bezogen. Bereits rund 70 Prozent der Haushalte haben sich für die Nutzung des Stroms aus der eigenen Wohnanlage entschieden. Insgesamt können so jährlich rund 47 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Projekt macht nachhaltige Energie im Mehrfamilienhaus konkret erlebbar und verbindet Klimaschutz mit sozialer Verantwortung.
“Die WGH-Herrenhausen setzt ein klares Zeichen für die Energiewende im urbanen Raum: Wir ermöglichen die Errichtung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen auf bestehenden Wohngebäuden und stellen unseren Mietern sauberen, bezahlbaren Solarstrom direkt aus dem eigenen Haus zur Verfügung über ein modernes GGV-Modell (Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung)”, so Constantin Heinze, Vorstand der WGH-Herrenhausen.
Auch die Landeshauptstadt Hannover unterstreicht die Bedeutung des Projekts. Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover sowie Vorsitzende des Aufsichtsrats der enercity AG Anja Ritschel betont: „Diese Gemeinschaftsanlage steht zugleich für etwas noch Größeres: Sie zeigt, wie wir als Stadtgesellschaft die Vision einer echten Klimastadt Hannover auch tatsächlich erreichen können.“
Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit MARCLEY, einem der führenden Spezialisten für die Realisierung gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung in der deutschen Wohnungswirtschaft. MARCLEY bringt dabei seine umfassende Erfahrung in der technischen, regulatorischen und operativen Umsetzung von GGV-Projekten ein und ermöglicht eine skalierbare Lösung für den Gebäudebestand.
Mit diesem Projekt bringen wir die Energiewende dorthin, wo sie wirklich ankommt – in die Wohnungen der Menschen. Wenn Solarstrom direkt vom eigenen Dach genutzt wird, wird Klimaschutz greifbar und Teil des Alltags. Der Start dieser Versorgung zeigt, dass nachhaltige Energie im Mehrfamilienhaus nicht nur möglich ist, sondern wirtschaftlich sinnvoll und langfristig verlässlich umgesetzt werden kann“, so Florian Schnipkoweit Geschäftsführer von MARCLEY.
Die Projekte am Lilli-Friedemann-Ring gelten als Vorbild für weitere Wohnungsgenossenschaften in Hannover und Umgebung. Gerade in dicht bebauten urbanen Räumen ist die Nutzung bestehender Dachflächen entscheidend für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erreichung kommunaler Klimaziele.
Der Start der Solarstromversorgung wurde im Rahmen einer Eröffnungsfeier gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, den Projektpartnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Hannover gefeiert.






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